Kommunikation unter Katzen

Die Kommunikationsweise der Hauskatzen hat verschiedene Formen. Die Art und Weise, wie sie kommunizieren, unterscheidet sich danach, ob sie sich mit anderen Katzen, anderen Tieren oder Menschen verständigen wollen. Katzen zeigen sowohl in freier Wildbahn, als auch als domestiziertes Haustier verschiedenste Verhaltensweisen.

Sie treten durch Körpersprache, Laute und Gerüche miteinander in Kontakt. Duftsignale werden sowohl für die Kommunikation über weite Entfernungen, als auch für den Austausch in direkten Begegnungen eingesetzt. Die notwendigen Duftstoffe werden dabei von Talg- und Schweißdrüsen der Katze produziert. Diese werden durch Reiben, Kratzen, sowie dem Ausscheiden von Urin an Gegenständen, Pflanzen und Menschen verbreitet.

Lautsprache der Katzen

Neben dem allseits bekannten Miau haben unsere Hauskatzen im Regelfall noch zehn weitere verschiedene Lautarten in ihrem Repertoire. Diese Lautarten bestehen wiederum aus bis zu 100 Einzellauten. Im Vergleich dazu verfügen Hunde lediglich über zehn Einzellaute insgesamt. In freier Wildbahn kommunizieren Katzen in der Regel seltener über Laute als ihre domestizierten Artgenossen. Meist sind es die Körpersprache, sowie verschiedene Duftstoffe, mit deren Hilfe Wildkatzen in der freien Natur untereinander kommunizieren. Im Gesamten umfasst die Lautsprache der Katzen das Miauen, Schnurren, Knurren, Zischen, Fauchen, Schnattern und Keckern.

Im Babyalter haben die Laute des Tieres noch einen recht hohen, quietschenden Ton. Im Laufe der Zeit vertieft sich dieser jedoch allmählich. Bei kastrierten Katzen können die Laute auch noch im Erwachsenenalter denen von deutlich jüngeren Exemplaren entsprechen – was häufiger auf Männchen (Kater) zutrifft.

Ein weiterer, häufig zu beobachtender Laut (insbesondere bei Begrüßungen) ist ein taubenähnliches Gurren. Dies kommt bei Tigern ebenfalls vor. Das Gurren dient hauptsächlich dem Zweck, die Jungtiere zum Säugen zu animieren, oder sie zu einem erbeuteten Tier zu rufen. Sind diese am Schlafen, hält das Gurren der Katze oft so lange an, bis die Jungtiere erwachen und anfangen zu fressen. Das besagte Gurren (oder auch Trillern) gebrauchen Katzen auch oft als Ausdruck von Freundschaft und Wohlbehagen.

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