Haltung von Hauskatzen

Neben Hunden gelten Katzen gemeinhin als die beliebtesten Haustiere der Deutschen. Hierzulande leben in 23% aller Haushalte insgesamt 14,8 Millionen dieser Tiere. Und auch wenn die Haltung von Hauskatzen im Vergleich zu anderen Tieren nicht gerade die schwierigste ist, so gibt es dennoch den ein oder anderen Aspekt, den man hier bei der Haustierhaltung im Blick haben sollte.

Vor allem, wenn die Katze nur in der Wohnung beziehungsweise im Haus gehalten wird.

Ernährung

Sämtliche Katzen – egal ob Haus- oder Rassekatzen – sind konsequente Fleischfresser. Auf ihrem Speiseplan stehen in ihrem natürlichen Habitat ausschließlich Vögel, kleine Säugetiere und (je nach Beuteangebot) Insekten, Fische, Reptilien und Amphibien. Eine Hauskatze rein vegetarisch zu ernähren wird aufgrund möglicher mangelhafter Nährstoffversorgung nicht empfohlen. Allerdings sind wissenschaftliche Studien zur vegetarischen beziehungsweise veganen Ernährung von Katzen bislang kaum vorgenommen worden.

Ohne Freigang

Eine allein gehaltene Wohnungskatze kann möglicherweise irgendwann unter Langeweile leiden, wenn der menschliche Kontakt ausbleibt. Dies kann wiederum zu unerwünschten Verhaltensweisen seitens der Tiere führen. Daher wird bei Wohnungskatzen dringend empfohlen, nicht eine, sondern zwei Katzen zu halten. Dadurch haben sie einen Artgenossen, mit dem sie spielen und sonstige artgerechte Verhaltensweisen ausleben können. Im Vergleich zu einer Katze mit Freigang ist für eine Wohnungskatze in der Regel kein abwechslungsreiches Umfeld geboten. Beschäftigungsmöglichkeiten, wie das Fangen lebender Tiere, das Klettern auf Bäume, sowie die Möglichkeit, neue Orte zu entdecken fehlen dabei komplett. Dementsprechend sollte man sich bei einer Katze ohne Freigang immer dafür entscheiden, einen zusätzlichen Artgenossen aufzunehmen. Ausnahmen stellen hierbei unverträgliche oder ältere Tiere, sowie Exemplare, die als reine Wohnungskatzen aufgewachsen sind.

Eine Katze die zuvor Freigang hatte sollte man nicht (beispielsweise nach einem Umzug) ausschließlich in der Wohnung halten. Sie wird die Lebensverhältnisse als sehr beengt wahrnehmen und sich nie an diese gewöhnen können. Für das Tier kann daraufhin ein Gefühl des eingesperrt seins aufkommen, was sich stark auf die Lebensqualität der Katze auswirken kann.

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